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Katze übergibt sich
Ursachen erkennen & Tipps

Katze erbricht

Was steckt dahinter?

Wenn Ihre Katze erbricht, ist das zunächst beunruhigend – aber nicht immer ein Grund zur Sorge.

Katzen sind sensible Tiere und ihr Verdauungssystem reagiert auf viele Einflüsse. Einmaliges Erbrechen kann harmlos sein, doch wenn es gehäuft oder dauerhaft auftritt, sollten Halter:innen genauer hinsehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Ursachen hinter dem Erbrechen Ihrer Katze stecken können, wann Sie tierärztlichen Rat einholen sollten und wie Sie Ihrer Katze vorbeugend helfen können.

Häufige Gründe, warum eine Katze erbricht

Katzen erbrechen aufgrund von ganz unterschiedlichen Ursachen. Die Bandbreite reicht von harmlosen bis hin zu ernsthaften Gründen:

  1. Haarballen
    Beim Putzen verschluckt die Katze Fell. Sammeln sich zu viele Haare im Magen, würgt sie diese als Haarballen hoch.

  2. Zu schnelles Fressen
    Wird das Futter gierig hinuntergeschlungen, kann es innerhalb weniger Minuten wieder hervorgewürgt werden – meist halb verdaut.

  3. Futterunverträglichkeit oder -umstellung
    Ein neues Futter, zu viele Leckerlis oder ungewohnte Zutaten reizen den Magen-Darm-Trakt der Katze.

  4. Parasiten
    Würmer oder Giardien verursachen oft wiederkehrendes Erbrechen und Durchfall.

  5. Vergiftung
    Zimmerpflanzen, Reinigungsmittel oder Medikamente können eine Katze schwer reizen. Begleitsymptome sind Speicheln, Apathie oder Krämpfe.

  6. Erkrankungen der Organe
    Entzündungen in Magen, Darm, Leber oder Nieren führen häufig dazu, dass die Katze erbricht. Auch Schilddrüsen- und Stoffwechselstörungen können Auslöser sein.

Katze erbricht – Erste-Hilfe-Tipps für zu Hause

  • Futterpause einlegen
    Halten Sie für 6–8 Stunden Futter zurück, damit sich der Magen Ihrer Katze beruhigen kann. Frisches Wasser sollte jedoch immer bereitstehen.

  • Kleine, leicht verdauliche Mahlzeiten
    Nach der Pause können Sie gekochtes Hühnchen oder spezielles Diätfutter in kleinen Portionen anbieten.

  • Futter verlangsamen
    Nutzen Sie Anti-Schling-Näpfe oder verteilen Sie das Futter auf mehrere Plätze, wenn Ihre Katze zu hastig frisst.

  • Haarballen vorbeugen
    Regelmäßiges Bürsten und Malzpaste helfen, überschüssige Haare auszuscheiden.

Wann wird Erbrechen gefährlich?
  • Häufigkeit & Dauer
    Erbricht Ihre Katze mehrfach täglich oder länger als 24 Stunden, suchen Sie den Tierarzt auf.

  • Blut oder Galle im Erbrochenen
    Blutspuren oder gelb-grüne Galle sind Warnsignale.

  • Begleitende Symptome
    Lethargie, Fieber, Durchfall, aufgeblähter Bauch oder Gewichtsverlust deuten auf schwerere Ursachen hin.

  • Jungtiere & Senioren
    Bei Kätzchen und älteren Tieren sollten Sie schneller reagieren, da sie rasch austrocknen.

Diagnose beim Tierarzt

Um abzuklären, warum Ihre Katze erbricht, führen Tierärzte meist mehrere Schritte durch:

  1. Anamnese – Futter, Gewohnheiten, Impfstatus und vorherige Krankheiten.

  2. Klinische Untersuchung – Abtasten von Bauch, Schleimhäuten, Temperaturmessung.

  3. Labor – Blut- und Kotuntersuchungen, um Organwerte und Parasitenbefall zu prüfen.

  4. Bildgebung – Röntgen oder Ultraschall zum Ausschluss von Fremdkörpern oder Tumoren.

Je nach Befund erhält Ihre Katze Medikamente gegen Übelkeit, Infusionen zur Rehydrierung oder eine spezifische Therapie (z. B. Wurmkur, Spezialdiät).

Katze erbricht
Vorbeugung: So bleibt Ihrer Katze Übelkeit erspart
  • Hochwertiges Futter & langsame Umstellungen
    Wechseln Sie Futter über 7–10 Tage in kleinen Schritten.

  • Regelmäßige Entwurmung
    Vor allem bei Freigängern alle drei Monate.

  • Gefahrenquellen eliminieren
    Giftige Pflanzen, Fadenreste oder Chemikalien katzensicher verstauen.

  • Stress reduzieren
    Neue Möbel, laute Geräusche oder Rivalen können Magenprobleme verstärken. Sorgen Sie für Rückzugsorte.

Dass eine Katze erbricht, ist bis zu einem gewissen Grad normal – besonders wegen Haarballen oder hastigem Fressen. Hält das Erbrechen jedoch länger an, ist blutig oder geht mit weiteren Symptomen einher, sollten Sie tierärztliche Hilfe suchen. Mit aufmerksamem Beobachten, hochwertigem Futter und regelmäßiger Gesundheitskontrolle können Sie viele Ursachen vermeiden und Ihrer Katze ein glückliches, magenruhiges Leben schenken. Lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema Gesunde Ernährung.

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