Zecken sind nicht nur lästig, sondern auch potenzielle Überträger gefährlicher Krankheiten wie Borreliose oder FSME. Besonders in den warmen Monaten steigt die Gefahr, dass Mensch und Tier von Zecken befallen werden. Ein wirksamer Zeckenschutz ist daher unerlässlich, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Doch welche Möglichkeiten gibt es, sich und sein Haustier vor Zecken zu schützen? In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige rund um das Thema Zeckenschutz und wie Sie sich effektiv gegen Zeckenstiche wappnen können.
Zecken lauern vor allem in hohen Gräsern, Wäldern und Gärten. Sie bevorzugen feuchte und schattige Orte, von denen aus sie sich auf vorbeilaufende Tiere oder Menschen übertragen lassen. Besonders gefährdet sind Hunde und Katzen, die sich oft in der Natur bewegen. Doch auch Menschen können sich unbemerkt Zecken einfangen, besonders bei Spaziergängen oder Wanderungen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich gegen Zecken zu schützen. Während chemische Mittel oft sehr zuverlässig wirken, bevorzugen viele Menschen und Tierhalter natürliche Alternativen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.
Chemische Zeckenschutzmittel enthalten häufig Wirkstoffe wie Permethrin oder Fipronil, die Zecken abtöten oder fernhalten. Für Haustiere gibt es spezielle Spot-on-Präparate oder Zeckenhalsbänder, die für längere Zeit Schutz bieten. Für Menschen sind Zeckensprays mit DEET oder Icaridin eine effektive Möglichkeit, Zeckenbissen vorzubeugen.
Hunde und Zeckenschutz
Hunde sind besonders gefährdet, da sie oft durch hohes Gras oder Waldgebiete laufen. Neben Spot-on-Präparaten oder Zeckenhalsbändern gibt es auch spezielle Kautabletten, die den Zeckenschutz von innen heraus aufbauen. Nach jedem Spaziergang sollte das Fell gründlich nach Zecken abgesucht werden, um diese frühzeitig zu entfernen.
Zeckenschutz für Katzen
Bei Katzen ist die Auswahl an Zeckenschutzmitteln etwas eingeschränkter, da viele chemische Präparate für sie giftig sein können. Spezielle Spot-on-Lösungen oder natürliche Mittel wie Kokosöl können helfen, Zeckenbefall zu vermeiden. Freigänger-Katzen sollten regelmäßig kontrolliert werden, da sie Zecken ins Haus bringen können.
Zecken halten sich bevorzugt in feuchten, schattigen Umgebungen auf. Durch gezielte Gartenpflege kann das Risiko eines Zeckenbefalls verringert werden. Kurzes Gras, das Entfernen von Laub und das Anlegen von Kies- oder Holzspänen-Barrieren können dazu beitragen, Zecken fernzuhalten. Auch bestimmte Pflanzen wie Lavendel oder Rosmarin sollen eine abschreckende Wirkung auf Zecken haben.
Zusätzlich kann es sinnvoll sein, Nistplätze von Nagetieren – die als Wirt für Zecken dienen – zu minimieren. Ein gepflegter Garten ohne übermäßigen Wildbewuchs ist eine einfache, aber effektive Maßnahme zur Zeckenprävention.
Wie entfernt man Zecken richtig?
Falls eine Zecke bereits zugebissen hat, sollte sie schnellstmöglich entfernt werden. Nutzen Sie dazu eine spezielle Zeckenzange oder -karte und ziehen Sie die Zecke vorsichtig heraus. Wichtig ist, dass kein Teil der Zecke in der Haut stecken bleibt, da dies zu Infektionen führen kann. Desinfizieren Sie die Bissstelle anschließend gründlich.
Vorbeugende Maßnahmen im Alltag
Neben speziellen Schutzmitteln gibt es einige einfache Maßnahmen, um das Risiko eines Zeckenbisses zu reduzieren:
Zecken können ernsthafte Krankheiten übertragen, daher ist ein zuverlässiger Zeckenschutz unerlässlich. Ob chemisch oder natürlich – die richtige Vorsorge schützt nicht nur Sie, sondern auch Ihre Haustiere. Wer regelmäßig Kontrollen durchführt, vorbeugende Maßnahmen ergreift und geeignete Schutzmittel verwendet, kann das Risiko eines Zeckenbisses erheblich reduzieren.

Für einen reibungslosen Ablauf arbeiten wir eng mit österreichischen Tierärzten zusammen!

Mit unserer Vorsorge geben Sie Ihrem geliebten Haustier schon heute die Gewissheit eines würdevollen Abschieds.

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