Für viele Menschen ist ein Hund mehr als ein Haustier. Er ist ein Familienmitglied, ein Freund und ein treuer Weggefährte. Stirbt der geliebte Hund, hinterlässt er eine große Lücke. Mit einer Hundebestattung haben Sie die Möglichkeit, sich in Würde zu verabschieden und einen Ort des Erinnerns zu schaffen.
In diesem Beitrag fassen wir die wichtigsten Informationen zur Hundebestattung zusammen. Von den Bestattungsarten über gesetzliche Regelungen bis hin zur emotionalen Begleitung in der Trauerzeit.
Der Tod eines Hundes ist ein schmerzlicher Verlust. Eine bewusste Verabschiedung hilft, die Trauer zu verarbeiten. Durch eine Bestattung wird der Abschied greifbarer und bekommt einen symbolischen Rahmen. Viele Hundebesitzer empfinden es als tröstlich, einen festen Ort des Gedenkens zu haben, an dem Sie Ihrem Tier nahe sein können.
In Österreich gibt es mehrere Möglichkeiten für eine Hundebestattung. Die Wahl hängt von den persönlichen Wünschen, den örtlichen Gegebenheiten und den gesetzlichen Vorschriften ab.
Unter bestimmten Voraussetzungen darf ein Hund im eigenen Garten begraben werden. Erlaubt ist dies nur, unter bestimmten Voraussetzungen. (Bitte besprechen Sie sich vorab mit Ihrer Gemeinde, um auch wirklich sichergehen zu können, das es in Ihrem Garten/Ihrer Gemeinde erlaubt ist):
Das Grundstück gehört dem Tierhalter (kein Pacht- oder Mietgrund).
Das Tier ist nicht an einer meldepflichtigen Krankheit gestorben.
Das Grab ist mindestens 1–2 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt.
Das Tier wird mindestens 50 cm tief vergraben.
Viele Tierfreunde empfinden diese Form des Abschieds als besonders persönlich.
Ein Tierfriedhof ist ein würdevoller Ort für eine Hundebestattung. Es gibt mittlerweile viele Friedhöfe, die sich auf Tiere spezialisiert haben. Dort kann man zwischen verschiedenen Grabarten wählen – vom Gemeinschaftsgrab bis zum Einzelgrab mit Gedenkstein. Zumeist werden auch Grabpflege und Erinnerungsobjekte angeboten.
Die Einäscherung in einem Tierkrematorium ist eine immer häufiger gewählte Form der Hundebestattung. Hier unterscheidet man zwischen:
Einzeleinäscherung: Nur der eigene Hund wird eingeäschert. Die Asche kann in einer Urne aufbewahrt, bestattet oder verstreut werden.
Sammelkremierung: Mehrere Tiere werden gemeinsam eingeäschert. Die Asche wird meist auf einer Streuwiese oder im Wald beigesetzt.
Die Urne kann individuell gestaltet werden – manche Tierhalter bewahren sie zuhause auf, andere wählen eine Verstreuung oder ein Kolumbarium.
Wenn keine Bestattung gewünscht oder möglich ist, wird der verstorbene Hund von einem Tierarzt oder der Gemeinde zur Tierkörperverwertung gebracht. Diese Variante ist zwar gesetzlich erlaubt, aber für viele Tierfreunde emotional sehr belastend.
Der Gedanke an die Tierkörperverwertung trifft viele Tierfreunde.
Deswegen setzen sich aevum und Tierärzte mit der Initiative Sternenstaub dafür ein, genau das zu verhindern. Ziel ist es, als kostengünstige Alternative zur Tierkörperverwertung den verstorbenen Tieren eine würdevolle Einäscherung zu ermöglichen. Als Zeichen der Liebe, des Respekts und des würdevollen Abschieds.
Die Hundebestattung unterliegt bestimmten Vorschriften. Wer seinen Hund im Garten begraben möchte, sollte sich vorab bei der Gemeinde oder beim zuständigen Veterinäramt informieren. Bei der Einäscherung oder einer Beisetzung auf dem Tierfriedhof übernimmt in der Regel das Bestattungsunternehmen die Organisation und Einhaltung aller Vorschriften.
Viele Tierbestatter bieten neben der praktischen Organisation auch emotionale Begleitung an. Das kann ein gemeinsames Abschiedsritual im Krematorium sein, das Anzünden einer Kerze oder ein gemeinsamer Moment in Stille mit dem Tier vor der Einäscherung.
Auch spezielle Gedenkobjekte wie Pfotenabdrücke, Andenken im Glas, personalisierte Urnen, Schmuck aus Tierasche, Perlenschmuck oder sogar Haustierbilder als Kunstwerke helfen, die Erinnerung wachzuhalten. Der Schmuck dient als Erinnerung an Ihren geliebten tierischen Begleiter, den Sie immer bei sich tragen können.
Die Trauer um einen Hund ist real und darf ihren Platz haben. Viele Hundebesitzer fühlen sich unverstanden, wenn sie um ein Tier trauern. Doch der Verlust ist tief – besonders, wenn der Hund über viele Jahre Teil des Alltags war.
Trauergruppen, persönliche Gespräche mit Freunden oder das Führen eines Erinnerungstagebuchs können helfen, mit dem Schmerz umzugehen. Auch Kinder sollten aktiv in den Abschied eingebunden werden, um den Verlust verarbeiten zu können.
Die Hundebestattung ist mehr als nur ein formeller Akt – sie ist ein wertvoller Teil des Abschiedsprozesses. Ob im Garten, am Tierfriedhof oder im Krematorium: Es gibt viele Wege, seinem treuen Begleiter die letzte Ehre zu erweisen.
Was zählt, ist, dass es sich für Sie richtig anfühlt. Nehmen Sie sich die Zeit, um einen Weg zu finden, den Abschied, die Trauer und alles andere zu verarbeiten. Wählen Sie den für Sie passenden Weg, der Ihrer Beziehung zu Ihrem Hund gerecht wird.

Sie können Ihr verstorbenes Haustier mit Voranmeldung kostenlos zu uns bringen.

Gerne holen wir Ihr verstorbenes Tier von Ihnen Zuhause oder auch vom Tierarzt ab!

Sie können Ihr verstorbenes Tier sofort bei uns einäschern lassen, auf Wunsch mit Anwesenheit.

Bei einer Einzeleinäscherung wird Ihr verstorbenes Haustier alleine bei uns eingeäschert.

Bei der Sammelkremierung werden mehrere Haustiere gemeinsam (zeitgleich) eingeäschert.

In unserem Standort Baden bei Wien bieten wir die Kremierung von Pferden an.

Für einen reibungslosen Ablauf arbeiten wir eng mit österreichischen Tierärzten zusammen!